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Welche Pflanzpartner eignen sich für Blumenzwiebeln?

Pflanzen auf Partnersuche – die besten Kombinationen mit Blumenzwiebeln

Wer im Herbst besondere Pflanzpartner für Blumenzwiebeln findet, der wird im Frühling mit gelungenen Kompositionen überrascht.



Zwischen September und November herrscht Hochbetrieb im Garten. Denn emsige Gärtner und Gärtnerinnen bringen netzweise Blumenzwiebeln in die Erde, denn der Traum eines endlosen Blütenmeeres ist einfach verlockend. Jeder Gärtner und jede Gärtnerin möchte von den zarten Frühlingsboten aus dem Winterschlaf geweckt und von den strahlenden Sommerblühern zum Staunen gebracht werden. Doch wer blickt bei der riesigen Auswahl an Farben, Formen und Blütezeiten eigentlich durch und findet die passenden Kombinationen? Einsatzmöglichkeiten gibt es ja für Blumenzwiebeln reichlich: bunte Unterpflanzung von Bäumen oder Sträuchern, blühende Inseln im Rasen, gekonnte Ablenkung von saisonalen Lücken im Staudenbeet oder florale Erfrischung auf tristen Balkonen. Für ein stimmiges Gesamtbild sollten aber Blumenzwiebeln und Pflanzpartner zusammenpassen. Denn dann wird der Garten noch besser in Szene gesetzt und die Pflanzen muten gleich doppelt so schön an.

Mix and Match – Blumenzwiebeln einfach miteinander kombinieren

Die meisten Zwiebelblumen wachsen und blühen zu unterschiedlichen Zeiten. Während Schneeglöckchen, Winterlinge und Märzenbecher, wie der Name bereits vermuten lässt, schon ab Februar ihre Blütenköpfe gen Himmel strecken und damit eindeutig den Winter in die Schranken weisen, schliessen sich Hyazinthen, Milchsternchen oder Narzissen erst ab April an. Diese besonders frühblühenden Zwiebelblumen sind für die Insektenwelt von grossem Wert und sollten deshalb in keinem Garten fehlen. Doch weil sommerblühende Stauden und Blumen auch gegen Ende des Frühlings noch nicht mit einem üppigen Flor aufwarten können, sind sommerblühende Zwiebelblumen gefragt. Tulpen, Iris, Präriekerzen oder Zierlauch beispielsweise überbrücken gekonnt die Zeit und tauchen Beete, Pflanzgefässe und Rasenflächen in Farbe. Wenn Gärtner und Gärtnerinnen für ihre Blumenzwiebeln passende Pflanzpartner suchen, wäre die Kombination untereinander eine gute Idee. Denn nach Wuchshöhe gestaffelt, können früh- und spätblühende Zwiebelblumen den Garten für eine lange Zeit bereichern.

Alternativ ist auch eine Mischung und Kombination nach Farben möglich. Denn Farben gelten in der Natur seit jeher als Erkennungsmerkmal, bei Menschen hingegen werden sie mit Gefühlen verbunden. Aus diesem Grund können Gärtner und Gärtnerinnen gekonnt verschiedene Zwiebelblumen miteinander kombinieren und dabei bewusst auf Farben und Formen achten, um eine besonders inspirierende oder entspannende Atmosphäre zu schaffen. Zwiebelblumen mit kontrastreichen Farben erzielen eine besondere Fernwirkung und tauchen den Garten in ein offenes Licht. Die Kombination von pastellfarbenen Blumenzwiebeln hingegen wirkt eher zurückhaltend und elegant. In einem Arrangement mit kühlen weissen Blüten werden alle anderen Farben noch einmal intensiver gezaubert. Auch unterschiedliche Blütenformen wirken auf die Betrachter. Ob schmeichelnd, schrill, natürlich oder wild – es gibt immer Zwiebelblumen, die zur gleichen Zeit blühen und so gekonnt miteinander gepflanzt werden können.

Blumenzwiebeln mit Pflanzpartnern aus dem Staudenbeet arrangieren

Auch Blumenzwiebeln und Stauden lassen sich geschickt miteinander vergesellschaften. Dadurch entstehen extravagante, naturnahe oder elegante Kombinationen. Da im Herbst ohnehin die beste Zeit ist, um Stauden zu teilen oder zu pflanzen, können Gärtner und Gärtnerinnen zugleich Blumenzwiebeln als Pflanzpartner mit in die Erde setzen. Es ist allerdings wichtig, die Standortansprüche der jeweiligen Pflanzen zu beachten. Denn sonnig oder schattig, trocken oder feucht, mager oder nährstoffreich – sowohl Stauden als auch Zwiebelblumen müssen sich wohlfühlen. Doch bei der Beetgestaltung haben die Stauden den Vortritt, da sie massgeblich für die Strukturgebung verantwortlich sind. Erst wenn diese an Ort und Stelle gepflanzt sind, können Gärtner und Gärtnerinnen die Lücken mit Zwiebelblumen auffüllen.

Niedrigwachsende Frühblüher wie Blausternchen oder Traubenhyazinthen kommen in den vorderen Beetbereich, während höher wachsender Zierlauch oder Narzissen durchaus auch in der Mitte einen Platz finden. Neben der Höhe spielt aber auch die Blütezeit eine Rolle, wenn Gärtner und Gärtnerinnen ihre Staudenbeete mit Blumenzwiebeln als Pflanzpartner bestücken. Denn im zeitigen Frühling bedecken die Zwiebelblumen den Boden und begrünen rasch das noch kahle Beet. Die frischen Triebe der Stauden fungieren zu dieser Zeit als stilvolle und dezente Unterpflanzung der Blumenzwiebeln. Doch spätestens nach der Blüte ist das verwelkte Laub der Zwiebelblumen kein schöner Anblick mehr. Zu diesem Zeitpunkt sollten die Stauden bereits so weit ausgetrieben haben, dass sie mit ihrem Blattwerk kaschieren können. Finden sich für die jeweiligen Standorte keine passenden Pflanzpartner, so können Gärtner und Gärtnerinnen das Problem einfach lösen, indem sie Blumenzwiebeln in Töpfen kultivieren und diese nur saisonal im Staudenbeet platzieren. Der Effekt ist der gleiche.

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